Onlineberatung und Gebühren

Rechtsberatung via Internet - was bringt das?

Rechtsberatung am Telefon, per Email oder Internet bringt zunächst eine kurzfristige Orientierungshilfe. Sie kann Befürchtungen ausräumen oder Rechtsstreitigkeiten vermeiden. Gerade wenn man nicht zuhause ist, beispielsweise im Urlaub oder auf Geschäftsreise ist dieser Weg ideal um Fragen schnell zu klären.

Nicht immer reichen die Informationen um Sachverhalte abschließend klären zu können, dann bleibt aber immer noch der Weg zum persönlichen Gespräch in unserer Kanzlei.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Ihre Frage sich online klären lässt, schildern Sie uns diese einfach. Wir teilen Ihnen dann unverzüglich mit, ob Ihre Rechtsfrage für eine Onlinerechtsberatung geeignet ist.

Wir bieten Ihnen:

I. Eine weit reichende und fundierte Beratung: Sie schildern uns den zugrunde liegenden Sachverhalt soweit es Ihnen möglich ist, vollständig und den Tatsachen entsprechend. Wir erteilen Ihnen daraufhin eine basierte rechtliche Beratung, ggf. mit Fundstellen. Zudem klären wir Sie über Ihre Erfolgschancen und eventuellen Kostenrisiken auf. Wir erteilen Ihnen ferner eine Empfehlung für das weitere Vorgehen. Unterlagen, die wir zur Beurteilung Ihres Rechtsproblems benötigen, senden sie uns bitte per E-Mail zu.

II. Kosten: Wir unterbreiten Ihnen auf Ihre Anfrage hin zunächst ein kostenloses Honorarangebot. Auf Ihren Wunsch hin, können wir Sie selbstverständlich sofort beraten. Die anfallenden Rechtsanwaltsgebühren berechnen sich normalerweise nach dem sog. Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (kurz RVG - Einführung). Zum 01.07.2006 ist die gesetzliche Beratungsgebühr im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz weggefallen (RVG-VV Nr. 2100 bis 2103). Nach § 34 RVG (= Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) n.F. sollen Rechtsanwälte zukünftig bei einer Beratung ( = der Rechtsanwalt erhält keinen Prozessauftrag und wird auch nicht gegenüber Dritten tätig), für ein schriftliches Gutachten oder für die Tätigkeit als Mediator auf eine Gebührenvereinbarung hinwirken. Wird keine Gebührenvereinbarung getroffen, so gilt die übliche Gebühr gemäß §§ 612 Abs. 2 bzw. § 632 BGB als vereinbart. Ohne Gebührenvereinbarung gilt bei Verbrauchern als Mandanten eine Höchstgrenze von 220,40 Euro brutto (190,00 Euro netto) für ein erstes Beratungsgespräch und eine neue Höchstgrenze von 290,00 € brutto (250,00 Euro netto) für eine reguläre Beratung oder die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens (ohne Auslagenpauschale). In der Regel bewegen sich die meisten Erstberatungen in einem Gebührenrahmen zwischen 35,00 € bis 150,00 € brutto.

Wir rechnen die anfallenden Rechtsanwaltsgebühren selbstverständlich auch über Ihre Rechtschutzversicherung ab. Sind Sie nicht sicher, ob Ihre Rechtschutzversicherung eine entsprechende Kostendeckung erteilt, so rufen Sie diese einfach an und lassen sich von einem/r Mitarbeiter/in eine Kostendeckungszusage samt Schadensnummer mitteilen. Selbstverständlich können auch wir eine Kostendeckungszusage für Sie bei Ihrer Rechtschutzversicherung einholen.

III. Kurzfristige Bearbeitung: Sie erhalten innerhalb von wenigen Tagen eine ausführliche Beratung auf dem Postwege, per Telefax, per Email oder telefonisch.

IV. Sollten Sie nach erfolgter Erstberatung eine weitergehende Bearbeitung des Falles durch uns wünschen, so werden wir für Sie tätig. Die Kosten der Erstberatung werden anteilig auf die später anfallenden Kosten angerechnet.